Dies ist eine alte Version des Dokuments!
ECC heißt Error Correction Code und beschreibt allgemein Verfahren, mit denen Bitfehler erkannt und oft auch korrigiert werden können.
Typische Einsatzbereiche sind zum Beispiel:
RAM → das bekannteste Beispiel, vor allem in Servern
SSDs, HDDs, USB-Sticks → zum Schutz gespeicherter Daten
CPUs / Caches / Register → intern gegen Bitfehler
Netzwerk- und Funkübertragung → dort oft in Form anderer Fehlerkorrekturverfahren
-
Raumfahrt, Automotive, Industrie → überall, wo Zuverlässigkeit wichtig ist
Ähnlichen Verfahren
Parität → Parität ist eine einfache Methode zur Fehlererkennung. Sie kann meist nur erkennen, dass ein Fehler aufgetreten ist, aber ihn nicht korrigieren.
CRC (Cyclic Redundancy Check) → vor allem zur Fehlererkennung bei Übertragungen und Datenspeicherung verwendet. Im Unterschied zu ECC dient CRC normalerweise nicht zur eigentlichen Korrektur.
ECC geht einen Schritt weiter: Je nach Verfahren können Fehler nicht nur erkannt, sondern auch korrigiert werden.
Links